Theaterbühne Zingsheim

Herzlich Willkommen!

Stehender Applaus für „Der verschwundene Eber“

Spende an Gesangverein Eintracht Zingsheim für neues Keybord

Gleich 5 mal führten die Akteure der Theaterbühne Zingsheim ihren diesjährigen Dreiakter „Der verschwundene Eber“ im Dorfgemeinschaftshaus in Zingsheim auf. Die Komödie in 3 Akten stammt aus der Feder von Bernd Kietzke.


Rieke Jeadicke, Monika Krämer, Erich Schell und Jürgen Hohn

Die Theaterbesucher wurden in dieser lustigen Komödie in die seit Jahrzehnten andauernden Familienstreitigkeiten zweier Bauernhöfe mitgenommen. Dabei waren es die beiden Bauern die diese immer wieder entfachten. Im Hintergrund versuchten die beiden Bäuerinnen vergebens zu vermitteln und zu schlichten.

Peter Minnig, Ingrid Krings und Stephan Schmitz

Eines Tages war Bruno verschwunden. Bruno war nicht irgendwer, Bruno war ein preisgekrönter   Zuchteber und der ganze Stolz von Bauer Hans Gruber.
Der verdächtigte sofort seinen Nachbarn und Konkurrenten Josef Borg, der Untat. Obwohl die Kinder der beiden einander versprochen waren, hatten die Sturköpfe absolut nichts gemein.

Monika Krämer, Melanie Koster und Christian Höwekamp

Die Vermittlungsversuche der genervten Ehefrauen brachten da nur wenig. Das Chaos, das durch das übereifrige Hofpersonal angerichtet wurde, diente dem herbeigerufenen Polizisten und der misstrauischen Versicherungs-Spürnase nur bedingt zur Aufklärung. Das die beiden jungen Verlobten sich alleine darin einig waren NICHT heiraten zu wollen, war da nur eine Sorge mehr auf Bauer Grubers Stirn.

Jürgen Hohn und Beate Hochgürtel

Am Ende waren es der Knecht am Hof des Bauern Borg und der Sohn der Grubers die Zuchteber Bruno beim beglücken der Muttersauen am Borghof einfach überforderten.
Zu guter letzt endete der arme Bruno wie so viele Schweine in der Wurstpelle.

Melanie Koster und Giada La Rosa

Alle 5 Veranstaltungen am letzten Oktober- und ersten Novemberwochenende waren sehr gut besucht. Das Publikum war von den Darbietungen begeistert und spendete lang anhaltenden Applaus. Nach der letzten Aufführung am Sonntagnachmittag erhoben sich begeistert alle Besucher im ausverkauften Dorfsaal in Zingsheim.


Spende 2018 an den Gesangverein Eintracht Zingsheim

Erich Schell (2.v.r.) überreicht im Namen der Theaterbühne Zingsheim der 1. Vorsitzenden des Gesangverein Eintracht Zingsheim, Brigitte Joepen (rechts), eine Spende in Höhe von 1.000,00€


Am Ende ihrer fünften Vorstellung warteten die Akteure der Theaterbühne Zingsheim mit einer Überraschung auf.

Erich Schell überreichte der 1. Vorsitzenden des Gesangverein Eintracht Zingsheim eine zweckgebundene Spende in Höhe von 1.000,00€.

Schell ging auf die Bedeutung und den Grund und Zweck der Spende wie folgt ein.

„Die Vereine haben es in der heutigen Zeit nicht leicht, sei es durch fehlenden Nachwuchs, vielfältig vorhandene andere Freizeitangebote oder durch eine bescheidene finanzielle Ausstattung.
Dabei sind es doch die Vereine, die aus einem Wohnplatz einen lebendigen, lebens- und liebenswerten Ort machen. Insofern kommt den Vereinen eine enorme Bedeutung zu.

Einer der wichtigen Kultur tragenden Vereine in Zingsheim ist der Gesangverein Eintracht Zingsheim. Und diesem Verein stehen nur überschaubare finanzielle Mittel  zur Verfügung.

Die Theaterbühne Zingsheim hat  im vergangenen Jahr dem neu gegründeten Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Zingsheim  eine Spende für seine Aufgaben zukommen lassen.

In diesem Jahr wollen wir ähnliches tun. Und das geht nur wegen ihnen, meine Damen und Herren, liebe Theaterfreunde, wegen unserem treuen und zahlreichen Publikum.

Wir haben erfahren, dass der Gesangverein Zingsheim für ihre Proben und Auftritte/Konzerte dringend ein neues Keybord benötigt. Da kommen dann mal gerne eine paar Tausend Euro Anschaffungskosten zusammen.

Die Akteure der Theaterbühne Zingsheim haben einstimmig beschlossen, dem Gesangverein bei der Finanzierung zu helfen und ihm zur Anschaffung des neuen Musikinstrumentes eine zweckgebundene Spende in  Höhe von 1.000,00€ zukommen zu lassen. Diese Spende darf ich nun der Vorsitzenden des Gesangvereins Eintracht Zingsheim, Dir liebe Brigitte Joepen, im Namen aller Mitglieder der Theaterbühne Zingsheim überreichen.
Wir hoffen sehr, dass die noch fehlenden Mittel von Euch anderweitig beschafft werden können“.

Frau Joepen bedankte sich ganz herzlich im Namen der Sängerinnen und Sänger für diese nicht selbstverständliche und großartige Geste.

Zu guter letzt bedankte sich Schell beim großartigen Publikum und wünschte eine gute Heimfahrt, alles gute für die Zukunft, und auf eine Wiedersehen im kommenden Jahr am letzten Oktober- und ersten Novemberwochenende an gleicher Stelle, wenn es dann wieder heißt: Vorhang auf und Bühne frei für die Theaterbühne Zingsheim.